18. Juli 2026 · Vom First Look am Wilhelmstaler See bis zur Feier auf der Hohen Sonne.
Niklas dreht sich um, sieht Henriette im Brautkleid – und fängt an zu weinen. Noch vor der Trauung, draußen am Wilhelmstaler See. Das ist der Moment, mit dem ich diese Hochzeit erzählen möchte. Weil er ohne viele Worte zeigt, wie sich dieser Tag angefühlt hat.

Der First Look war hier bewusst geplant. Niklas wartete bereits, Henriette kam mit einem Teil der Familie und den Trauzeugen etwas später als gedacht dazu. Dann stand sie hinter ihm. Ein Umdrehen, ein Blick – und die Tränen waren da. Danach war erst einmal Zeit füreinander, für eine Umarmung und die ersten gemeinsamen Bilder am Wasser.



Henriette kenne ich schon seit vielen Jahren. Deshalb waren auch ihre Mutter, ihre Großmutter und einige andere Gesichter für mich längst vertraut. Das macht eine Begleitung persönlicher: Man kommt an und kennt schon einen Teil der Runde. Henriette selbst bringt ohnehin genug Leben mit – locker, fröhlich und immer für ein bisschen Quatsch zu haben.


Trauung im Gewölberaum von Schloss Altenstein
Vom See ging es in einer kleinen Fahrzeugkolonne weiter nach Bad Liebenstein. Auf Schloss Altenstein wartete die standesamtliche Trauung. Es war einer dieser richtig warmen Sommertage, an denen man draußen ziemlich schnell den nächsten Schatten sucht.
Im historischen Gewölberaum änderte sich die Stimmung der Bilder komplett. Eben noch das helle Grün und das Wasser, jetzt warme Farben, dunkles Mauerwerk und die Gesichter der Menschen ganz nah. Für mich gehört dieser Wechsel zur Reportage dazu. Der Raum sah anders aus, das Licht war anders – und genau so dürfen sich auch die Fotos anfühlen.



Nach der Trauung blieb erst einmal Zeit für die Familie. Für Umarmungen, Glückwünsche und ein paar gemeinsame Bilder im Schatten. Anschließend sind Henriette, Niklas und ich durch den Schlosspark in Richtung Schloss gegangen. Ohne ständig den Ort wechseln zu müssen, lagen die nächsten Motive schon auf dem Weg.

Zu Fuß durch den Schlosspark
Treppen, alte Mauern, der Laubengang und zwischendurch das Schloss als große Kulisse: Der Park bietet viel. Trotzdem sollen auf den Bildern vor allem die beiden zu sehen sein, so wie sie miteinander sind. Mal nah beieinander, mal unterwegs, mal landet Henriette einfach auf Niklas’ Armen. Stillstehen war an diesem Tag jedenfalls keine Pflicht.

Eine meiner liebsten Perspektiven zeigt das ganze Schloss und die beiden vergleichsweise klein davor. Danach darf es wieder näher werden: ein Blick, eine Berührung, ein Lachen. Ich mag diese Mischung aus viel Umgebung und den kleinen Situationen dazwischen. Sie erzählt mehr vom gemeinsamen Spaziergang als eine Reihe gleicher Posen.





Feiern auf der Hohen Sonne
Zum Feiern ging es anschließend auf die Hohe Sonne bei Eisenach. Dort war für die kleine Gesellschaft ein eigener größerer Raum reserviert. Gemeinsam essen, zusammensitzen und Hochzeitsspiele – ein familiärer Abschluss nach dem sommerlichen Nachmittag im Park.

Und weil Henriette und Niklas sich selbst nicht zu ernst nehmen, passen die Bilder mit ihren Stiefeln ziemlich gut ans Ende. Nach den Tränen am See wurde hier vor allem gelacht. Genau diese Spannweite bleibt mir von ihrem 18. Juli 2026 im Kopf.

Ihr plant eure eigene Hochzeit? Hier findet ihr mehr über meine Hochzeitsbegleitung. Wenn das zu euch passt, schreibt mir gern von euren Plänen.

