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Für viele sich trauende Paare gehört der Hochzeitsfotograf einfach da. Etwas richtig selbstverständliches. Der Hochzeitsfotograf ist einfach so dabei, wie die Hochzeitstorte. Doch was macht der Hochzeitsfotograf eigentlich? Ich möchte euch in dem Blog ein paar Ideen geben, wie der Hochzeitsfotograf oder im besten Fall – ICH – euch begleiten kann.

Das Kennenlernshooting

Fangen wir mal ganz von vorne an. In der Regel hat man keinen Hochzeitsfotografen in der Verwandtschaft oder im Freundeskreis. Ich für meinen Teil würde auch keinen von den beiden den Auftrag erteilen, egal wie gut die beiden sein könnten. Verwandtschaft und Freunde sollten dann auf meiner Hochzeit Gäste sein.

Daher bietet sich in dem Fall ein Kennenlernshooting an. Wenn ihr vorher noch keinen Kontakt zu einem Fotografen hattet, können sie so beide Seiten beschnuppern. Ihr dürft dabei nicht vergessen, dass Ihr den Fotografen in der Regel den ganzen Tag an eurer Seite habt. Wenn da die Chemie nicht stimmt oder ihr euch unwohl fühlt, kann sich das natürlich auch auf die Fotos niederschlagen.

Ein anderer Vorteil: Ihr habt schon mal Fotos für eure Einladungen. Ich für meinen teil finde persönliche Einladungen mit Foto vom angehenden Brautpaar schon richtig gut. Und ihr habt dann auch schon die Fotos in der passenden Qualität zur Hand. Man munkelt, dass sich auch eure Großeltern über ein paar schöne Fotos von euch zu Weihnachten freuen.

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Das Getting Ready

Vor der Hochzeit geht die Arbeit schon los. Das gilt nicht nur für den/die Makeup-Artist/in, sondern kann auch für den Fotografen gelten. Es gibt viele Momente, die dabei richtig persönlich und ansehnlich sein können. Sei es die Mutter, die noch die letzten Strähnen der Braut grade rückt oder der letzte Sekt als Verlobte. Nicht nur die Braut kann dabei eine gute Figur machen, auch der Bräutigam kann oder viel mehr sollte dabei begleitet werden. Auch hier ist wieder der Vorteil, dass sich das Brautpaar und der Fotograf noch mehr miteinander vertraut machen. Eventuell schon ein paar Ideen zusätzlich zum Shooting sammeln oder ein paar kniffe für die kommenden Fotos austauschen.

Im Idealfall lassen sich Braut und Bräutigam gemeinsam in einem Haus fertig machen oder sind irgendwo in der Nähe untergebracht. In dem Fall reicht dann auch ein Fotograf. Der zweite Fotograf sollte dann ins Spiel kommen, wenn beide sich an unterschiedlichen Orten vorbereiten und wenn die Feier, als auch das Shooting größer und damit länger ausfallen. Ihr solltet aber nicht vergessen, dass die beiden Fotografen ein eingespieltes Team sein sollten, damit sich keiner im Weg steht und die Bildsprache bei beiden annähernd gleich ist – also wie bei mir und Thai.

Die Trauung

Nichts ist wichtiger als EURE Trauung. Ein einmaliger Moment. Der erste Kuss von euch beiden als Ehepaar. Der Schwiegervater, der dann doch seine Freudentränen nicht zurückhalten kann. All das kann in der Regel nicht wiederholt werden. Aber dafür bin ich oder euer gewählter Fotograf da. Als Fotograf sollte man in dieser recht kurzen Zeit seine Augen und seine Kamera praktisch überall haben. Der Fotograf muss versuchen sich so unauffällig wie möglich durch den Raum zu bewegen und jede Emotion festzuhalten. Das “unauffällig” ist natürlich immer relativ. Es gibt Standesämter, da ist der Bodenbelag fast lauter als die Baustelle nebenan. Ein geübter Hochzeitsfotograf hat es irgendwann im Blut, wann die Ringe übergeben werden oder wann die Kamera mal schweigen muss.

Ihr habt natürlich die Wahl, ob der Fotograf schon bei der standesamtlichen Trauung dabei ist oder nur bei der kirchlichen Trauung. Jedoch solltet ihr nie vergessen, dass in beiden Fällen einmalige Fotos entstehen können. Als kleiner Tipp: nehmt auf jeden Fall den selben Fotografen, damit die Fotos auch am Ende optisch zusammen passen. Bei der kirchlichen Trauung ist es auch wichtig vorher mit dem Pfarrer/in zu sprechen, wann und wie Fotos gemacht werden können. So manche kleine Kirche erlaubt es manchmal nicht sich frei zu bewegen und da kann aber eine Absprache helfen, sodass der Fotograf sich in der Zeit eines Liedes sich um positionieren kann.

Die Gruppenfotos

Wichtig sind an der Stelle natürlich auch die Gruppenfotos. Wenn ich meine Eltern frage, wer alles da war, kann diese Frage nicht mit 100%iger Sicherheit beantwortet werden. Ein Gruppenfoto ist für mich erst später mehr als wichtig. Da sollte man schon mal in Richtung Enkel denken. Gute Geschichten lassen sich dann immer besser mit Fotos erzählen. Zumindest war das bei meinen Großeltern immer so. Umso wichtiger ist es hier auch den richtigen Zeitpunkt für die Gruppenfotos abzupassen. Ich versuche das immer direkt nach der Trauung zu machen. Zu dem Zeitpunkt hat man eigentlich die ganze Hochzeitsgesellschaft beisammen. Klar kann man das zu jedem anderen Zeitpunkt auch machen, jedoch finde ich, dass es danach immer schwieriger wird alle zusammen zu bekommen.

Das Brautpaarshooting

Eigentlich zu jeder Hochzeit gehört auch das Brautpaarshooting. Ihr werft euch einmal im leben richtig in Schale und das sollte auch festgehalten werden. Klar gibt es die Möglichkeit das Brautpaarshooting vor oder nach der Trauung an einem anderen Tag zu machen, aber das wäre für euch doppelter Aufwand. Nochmal zum Friseur, schminken und in die Festkleidung rein. Allerdings kann sich das auch nochmal lohnen. Man hat keinen Stress, kann das Shooting an einem beliebigen Ort machen und muss sich um keine Hochzeit mehr Gedanken machen.

Aber zurück zum Thema. In der Regel sollte man für das reine Shooting – ohne Wege oder Pausen – mindesten eine Stunde einplanen. Eventuell auch nochmal einen Location-Wechsel. Ihr solltet mit eurem Fotografen vorher alles festlegen. Wann soll das Shooting stattfinden und viel wichtiger, wo. Wenn die Trauung und die Feier im selben Ort stattfinden schaue ich immer im Umkreis, ob sich da etwas anbietet. Ansonsten schaut mal auf dem Weg vom Standesamt/Kirche zur Feier-Location, Eventuell liegt dort ein interessanter Ort auf dem Weg.

Zusammen mit dem Fotografen solltet ihr vorher auch klären, in welche Richtung eure Fotos gehen sollen. Sollen die Fotos eher im Wald oder Natur gemacht werden oder wird mehr wert auf einen urbanen Hintergrund gelegt. In der Regel kann euch da schon das Portfolio vom Fotografen die eine oder andere Inspiration geben.

Auch dürft ihr auf keinen Fall vergessen eine Option für schlechtes Wetter einzuplanen. Entweder könnt ihr dabei Fotos mit schirmen machen, was auch richtig gut aussehen kann oder aber ihr sucht eine überdachte Location.

Die Feier

Ihr habt das grobe hinter euch. Also kommt jetzt der entspannte Teil. Für euch zumindest. Ich finde, dass jetzt die Arbeit eigentlich erst richtig los geht. In der Regel gibt es für den Fotografen hier richtig viele Motive. Das geht los mit einer prächtigen Dekoration vom Festsaal, die am besten vor dem Eintritt der Gäste fotografiert werden sollte. Kleine Details bis hin zum großen Ganzen bieten sich hier an. Auch nicht zu vergessen sind die Spiele. Im besten Fall sollten die Trauzeugen das auch schon mal beim Fotografen erwähnen, damit er sich zeitlich und auch mit der Kamera darauf einstellen kann.

Ist der Fotograf den ganzen Tag dabei, dann solltet ihr ihn beim Essen mit einplanen. Fotografen sind auch nur Menschen. Und wenn ich ehrlich bin, gibt es nichts schlimmeres als Fotos von essenden Menschen zu machen. Die Zeit vom Abend- und/oder Mittagessen sollte einfach nicht fotografiert werden.

Aber danach gibt es noch einige wichtige und schöne Punkte. Nicht zu vergessen: der Hochzeitstanz. Ihr beide als Ehepaar das erste mal auf der Tanzfläche. Das sollte auf jeden Fall immer festgehalten werden. Da der Tanz meist nach Abendessen zu späterer Stunde stattfindet, läutet dieser meist meinen Feierabend ein. ABER ihr habt immer die Möglichkeit euren Fotografen zu fragen, ob er noch länger bleiben kann. Ihr solltet euch natürlich auch vorher informieren, was das zusätzlich kosten wird.

Bei manchen Hochzeiten kommt auch in den Abendstunden noch ein besonderes Programm. Auch das lohnt es sich festzuhalten. Sei es ein Feuerkünstler oder ein Feuerwerk. Grade bei den beiden Programmpunkten in der Dunkelheit solltet ihr den Fotografen vorher informieren. Beim Feuerwerk sollte dann noch zusätzliches Equipment, wie ein Stativ eingepackt werden.

Das Afterwedding-Shooting

Wie beim Brautpaarshooting schon erwähnt kann es manchmal sein, dass es sich lohnt das Shooting mit euch beiden an einem anderen Tag zu machen. Eventuell war der Tag zugepackt mit Programmpunkten oder Fahrtwegen oder aber das Wetter hat absolut nicht mitgespielt. Hier könnt ihr euch frei austoben. Ihr könnt eure Location frei wählen, den Tag und eventuell auch das passende Wetter abpassen. Aber das könnt ihr mit eurem Fotografen natürlich alles abklären.

Wenn ihr mehr von mir und meinen Arbeiten wissen wollt, schaut euch auf jeden Fall die restlichen Blog-Einträge an.

Schaut auch mal auf meiner Instagram-Seite und Facebook-Seite vorbei.

Bleibt gesund. Euer Sebastian.

Und das wichtigste natürlich zum Schluss: Ihr könnt mich gerne als Euren Fotografen buchen. Nutzt dazu gerne das Kontaktformular.

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